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Als wir kürzlich eine befreundete Familie besuchten, deren Kind sich am Vortag den kompletten Pony mithilfe eines Handrührgerätes entfernt hatte, fiel mir wieder diese reizende Geschichte aus meiner Kindheit ein:

Bevor ich eingeschult wurde, lernte ich, beim benachbarten Bäcker Süßigkeiten zu kaufen. Besonders beliebt war natürlich Kaugummi. Leider war dieses auch immer schnell verbraucht, vor allem weil man Geschwistern und Nachbarskindern immer was abgeben musste. Also wurde so ein Kaugummi möglichst lange gekaut und beim Esssen schonmal unauffällig beiseite gelegt, um es danach weiterkauen zu können(schmeckte dann auch fast wieder wie neu). Als mal wieder alle Kaugummis aufgebraucht waren, beschloss ich eines Abends, das im Mund verbliebene Stück an das Kopfteil meines Bettes zu kleben. Dort könnte es dann die Nacht verbringen und am nächsten Tag wieder in meinen Mund wandern . Als ich am nächsten Morgen vorm Spiegel stand und mit der Bürste nicht durch meine Haar kam, stellte sich heraus, dass das Kaugummi wohl vom Kopfteil aufs Kissen und direkt in meinen Hinterkopfwirbel geraten war. Aus Angst vor dem Ärger, den ich von meinen Eltern bekommen würde (denn über die Kaugummis wurde eh schon ständig gemeckert und an Möbel wird nix geklebt, keine Duplo-Sticker und erstrecht kein Kaugummi) nahm ich kurzerhand eine Nagelschere und beseitigte das Problem. Das tolle daran: MAN SAH ES NICHTEINMAL!  …..aber nur von vorne, von hinten bot sich natürlich ein Bild des Grauens und die Reaktion meiner Eltern war entsprechend.

Schade, dass meine Eltern nicht so cool waren, ein Foto davon zu machen. Aber die Glitzerkugel habe ich ja auch nicht fotografiert (MIST!)….

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